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Geschichte

Die Vorgeschichte – oder wie es dazu kam!

„Die Stadt Ulm kauft das ehemalige Gemeindehaus in der Schaffnerstraße 17“.

Der Fachbereichsausschuss hat am 12.05.2000 im Rahmen des Beschlusses der Sozialagenda, als ein vorrangig umzusetzendes Projekt, die Einrichtung eines „Zentrums für Bürgerschaftliches Engagement“ in der Stadtmitte beschlossen (GD Nr. 178/00). Die Sozialagenda wurde 1999 im Sozial-diskurs mit umfangreicher Beteiligung von Bürger-innen, Bürgern, Interessengruppen, Stadtteilpro-jekten, Politik und Verwaltung erarbeitet. Die Einrichtung eines „Zentrums für Bürgerschaftliches Engagement“ wurde danach im Fachbereichsausschuss im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Gemeinwesenarbeit in den Stadtteilen (GD 155/01 und GD 106/02) mehrfach behandelt.

Um ein solches Zentrum zu realisieren, hat die Stadt Ulm im Jahre 2002 das Gebäude Schaffnerstraße 17 – das ehemalige Gemeindehaus der evangelischen Kirche – einschließlich der beiden Kindergärten gekauft und zum 01.09.2002 übernommen.

Am 27.09.2002 wurde im Fachbereichsausschuss das vorläufige Nutzungskonzept übernommen (GD 362/02). Das Bürgerhaus Mitte hat einen zentralen, ruhigen Ort im definierten Sozialraum Mitte-Ost. Es verfügt mit der Linie 1 über eine gute Anbindung an den ÖPNV. In direkter Nähe befinden sich das Humboldt- und Kepler Gymnasium, die Martin-Schaffner-Grund- und Hauptschule sowie die Ulrich von Ensingen Realschule sowie ein städtischer Kindergarten (heute gegenüber des Bürgerhaus Mitte im Mehrgenerationen-Wohnhaus der UWS).

Das Haus soll ein offenes Haus für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile Mitte/Ost und Neustadt sein, unabhängig von Alter, Geschlecht und Nationalität. Es richtet sich mit seinen Angeboten an alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils. Sein Angebot soll andere Angebote im Stadtteil ergänzen und allen die Möglichkeit bieten eigene Gruppen und Projekte zu initiieren.

Im Unterschied zu den anderen Bürgerzentren hat dieses Haus eher eine unterstützende und koordinierende Aufgabe für die gesamtstädtischen Aktivitäten im Hinblick auf die Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements und in erster Linie eine Zentralfunktion für die Innenstadtschulen.